Kurslevel

Kurslevel


Hier möchten wir die für unsere Tangoschule „TANGO sencillo“  gültigen Kurslevel beschreiben:


  •  ANFÄNGER bzw. BEGINNER
    Für dieses Kurslevel gibt es (fast) keine Voraussetzungen.
  • ANFÄNGER MIT VORKENNTNISSEN
    Alle Teilnehmer sollten mind. 1 mehrwöchigen Tangokurs bei uns oder einer anderen anerkannten Tangoschule (nicht bei „Hobby-Tango-Lehrern“) besucht haben.
 Kenntnisse aus einem Anfänger-Workshop sind nicht ausreichend. Auch hier gilt: Sich selbst nicht überschätzen!
  • MITTELSTUFE 1
    Für diese Stufe setzen wir mind. ½  Jahr Tangounterricht in einer anerkannten Tangoschule voraus. Anfänger-Kenntnisse aus einer ADTV-Tanzschule sind nicht kompatibel zu unserem Unterrichtssystem! Alle Teilnehmer sollten sich rhythmisch und fließend zur Musik und im Kontakt zum Partner bewegen können. Kenntnisse im Grundschritt (gekreuzt oder parallel), sowie Richtungswechsel wie Ocho rück – oder vorwärts, Stops und kleine Drehungen sollten vorhanden sein.
  • MITTELSTUFE 2
    Vorraussetzungen: • mind. 1 ½  bis 3 Jahre Tangounterricht in einer anerkannten Tangoschule, • Tanzerfahrung auf gefüllten Tanzflächen in einer MILONGA, • Kenntnisse wie in Mittelstufe 1 beschrieben, sowie Grundkenntnisse von Giros, Sacadas, Ganchos, Boleos.

  • FORTGESCHRITTENE & „aficionados“

    Hier gilt eine Voraussetzung: Ein fortgeschrittenes Tangopaar sollte über mind. 2-3 Jahre Tanzerfahrung auf öffentlichen MILONGAS (Tanzveranstaltungen) verfügen. 
Flüssiges Tanzen, auch auf engem Raum, zu allen Tangorhythmen wie Vals, Tango, Milonga sollten selbstverständlich sein. Technisch setzen wir Grundkenntnisse von Kurslevel Mittelstufe 2: Ganchos, Sacadas, Boleos, Barridas, Giros, Volcadas, Colgadas, sowie die enge Tanzhaltung voraus.

Wenn Ihr Euch zu einem Tangokurs in einer „neuen Tangoschule“ anmeldet, stuft Euch nicht zu hoch ein, denn jede Tangoschule hat ihr eigenes Lehr-System.

„Viele Tangoschüler überschätzen sich…leider !“

Ein Unterrichtsschwerpunkt (z.B. „Rhythmus & Musikalität“), welches bei einer Tangoschule Vorrang hat, wird vielleicht bei einer anderen zweitrangig behandelt.
Tangounterricht ist kein Leistungsmessen, in dem man eine Schrittkombination nach der anderen erarbeitet. Erst wenn man in der Lage ist eine Sequenz bzw. Figur flüssig, musikalisch auf einer gefüllten Tanzfläche mit fremden Partnerinnen zu tanzen, raten wir dazu, sie in einer Milonga aus zu probieren.

„Nur Erfahrung auf den Tanzflächen einer Milonga macht aus Euch gute Tänzer – der Unterricht allein reicht nicht aus!*1 Guter Unterricht sollte Euch nur helfen besser zu tanzen.“

Deshalb geben wir Tangoschülern einen wichtigen Tip: Wenn man eine Tangoschule wechselt, …

…sollte man sich lieber eine Stufe tiefer einordnen als die der eigenen Einschätzung oder den neuen Kursleiter dazu befragen.
Wenn man sich dennoch höher einstuft, sollte man nicht erwarten, dass die Lehrer auf die Problematik der fehlenden Grundkenntnisse eingehen können – allein schon aus Rücksicht auf andere Kursteilnehmer, die sich diese Kenntnisse in Grundkursen erarbeitet haben.

„Wenn jemand als Anfänger an einem Sprachkurs für Fortgeschrittene teilnimmt, sollte er den Lehrer nicht nach Vokabeln aus dem Anfängerkurs fragen!“

Das Level eines Tänzers läßt sich nicht allein nach Jahren, Kilometern auf der Tanzfläche (oder nur nach der Eigenwahrnehmung) bemessen. Wenn ein Kurs „für Fortgeschrittene ab 3 Jahren Tanzerfahrung“ *ausgeschrieben ist, kann das viel bedeuten:

• 3 Jahre intensives Tango lernen mit üben und mehrmals pro Woche tanzen (auch) auf vollen Tanzflächen in der Milonga… oder

• 3 Jahre lang einmal pro Woche einen Tangokurs besuchen und einmal pro Monat tanzen gehen.

*1 Fortgeschrittene sind bei uns nur Tänzer/innen,
die mind. seit 3 Jahren regelmäßig tanzen gehen!
*2 Ich denke, die Kursleiter sollten sich besser ausdrücken!

X
X